… das fällt gerade zur Zeit unglaublich schwer, zumindest geht es mir so. Auch wenn die Sonne langsam regelmäßiger scheint, hat mich doch die Winterträgheit (oder ist es bereits die Frühjahrsmüdigkeit…) noch fest im Griff und ich kann mich noch nicht einmal für die Anstrengungen belohnen, weil einfach nichts geht in Zeiten von Corona. Das kann dann ganz schnell zu der Einstellung führen „ist sowieso alles egal – wozu das alles – ändert sich doch nichts“… Und ruck zuck ist dein innerer Schweinehund riesengroß und du willst dich gar nicht mehr von ihm trennen. Doch aus eigener Erfahrung weiß ich wie wichtig es gerade in schwierigen Zeiten ist, diesem zur Passivität und Trägheit verleitenden Wegbegleiter mal einen ordentlichen und bestimmten Schubs zu geben. Wie wäre es beispielsweise damit, eine Morgenroutine einzuführen? Stell dir deinen Wecker eine halbe Stunde früher als sonst und nimm dir die erste Zeit des Tages ganz für dich. Tu irgendetwas, was dich glücklich macht. Das kann eine schöne Meditation sein, ein gutes Buch, deine Lieblingsmusik zu der du ausgelassen tanzt oder auch einfach Tagebuch schreiben. Ganz egal was für dich die richtige Aktivität ist, lasse sie zu deiner morgendlichen Routine werden, beende das Dasein als „Schlummerholiker“ und schäle dich aus deinem kuscheligen warmen Bett, um dir etwas wirklich Gutes zu tun. Mir hilft es sehr, abends schon mit der Einstellung einzuschlafen, dass ich am Morgen frisch und ausgeruht um eine bestimmte Zeit aufstehe und mich auf meinen Tag und die Zeit mit mir freue. Und ganz offensichtlich ist was dran an der Idee, dass der Morgen der Impulsgeber für den ganzen Tag ist, so ist es auf alle Fälle mir gegangen, seitdem ich mich vom inneren Schweinehund mit einem Kuss verabschiedet habe und meinen Morgen mit positiver Energie beginne. Diese Schwingung hält den ganzen Tag an, ich arbeite viel fokussierter und fühle mich weniger gehetzt. Das was ich tue, tue ich mit meiner ganzen Aufmerksamkeit und bei alledem habe ich nicht mehr das Gefühl, dass ich auf der Strecke bleibe. In diesem Sinne wünsche ich euch, dass euch euer innerer Schweinehund loslässt und ihr die Kraft des „miracle morning“ spüren werdet.

(Buchtip zum Thema: „miracle morning“ von Hal Elrod)